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Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 117 - 124
Allgemeines Der nachfolgende Lehrplan ist eine Richtlinie für den Ablauf und die Inhalte der praktischen Ausbildung. Der in der praktischen Ausbildung verwendete Freiballon muss für die Ausbildung geeignet sein. Da nicht alle musterspezifischen Eigenarten verschiedener Ballone berücksichtigt werden können, sind alle Übungen gemäß der im Flughandbuch des in der Ausbildung verwendeten Ballons aufgeführten Verfahrensanweisungen durchzuführen. Alle Kontrollen sind anhand der Klarlisten durchzuführen. GASBALLONE Gasballone sind bei Vorbereitung einer Fahrt, Start, Fahrt, Landung und Abrüsten nach den Angaben des zum Ballon gehörenden Flughandbuches des Herstellers und den gemäß § 27 LuftBO zu erstellenden Klarlisten zu betreiben. Fahr- und Startvorbereitung Allgemeine Vorbereitungen Vorbereitung für eine Fahrt Startvorbereitung am Startplatz Startgelände Bodenmannschaft Hülle (Netzballon) Hülle (netzloser Ballon) Start, Fahrt, Landung Start Fahrt Fahrübungen während der Fahrt Alle Übungen sind bei verschiedenen Wetterbedingungen und unterschiedlichen Temperaturen durchzuführen Weitere Tätigkeiten während der Fahrt Landung Vorbereitungen zur Landung Landung mit stehendem Ballon bei schwachem bis leichtem Bodenwind Landung mit liegendem Ballon bei stärkerem Bodenwind Bei jeder Landung ist ein erneutes Abheben und damit verbundenes Pendeln des Ballons durch rechtzeitiges Öffnen des Parachutes vor dem Aufsetzen zu vermeiden. Ist eine Landung bis zum zuvor festgelegten spätesten möglichen Landepunkt nicht erfolgt, durchstarten! Ballon entleeren (netzloser Ballon) Ballon entleeren (Netzballon) Verpacken Instandhaltung, Wartung Anmerkung: Sofern noch Gasballonen alter Bauweise (Reißbahhn, Ventil, Netz) ausgebildet wird, so ist analog zu verfahren, die Anweisungen im Flughandbuch sind zu berücksichtigen. HEISSLUFTBALLONE Heißluftballone sind bei Vorbereitung einer Fahrt, Start, Fahrt, Landung und Abrüsten nach den Angaben des zum Ballon gehörenden Flughandbuches des Herstellers und den gemäß § 27 LuftBO zu erstellenden Klarlisten zu betreiben. Fahr- und Startvorbereitung Allgemeine Vorbereitungen Vorbereitung für eine Fahrt Startvorbereitung am Startplatz Startgelände Bodenmannschaft Ballonkorb und Gassystem Hülle Beim Aufrüsten gilt grundsätzlich: Ballon immer prall halten, um die angreifenden Kräfte durch den Wind so gering wie möglich zu halten und so schnell wie möglich zu starten, um den Ballon und seine Starfessel so kurz wie möglich den Windkräften am Boden auszusetzen. Start, Fahrt, Landung Start Fahrt Fahrübungen während der Fahrt Alle Übungen sind bei verschiedenen Wetterbedingungen und unterschiedlichen Temperaturen durchzuführen Weitere Tätigkeiten während der Fahrt Landung Vorbereitungen zur Landung Landung mit stehendem Ballon bei schwachem bis leichtem Bodenwind Schleiflandung bei stärkerem Bodenwind Bei jeder Landung ist ein erneutes Abheben und damit verbundenes Pendeln des Ballons durch rechtzeitiges Öffnen des Parachutes vor dem Aufsetzen zu vermeiden. Ist eine Landung bis zum zuvor festgelegten spätesten möglichen Landepunkt nicht erfolgt, durchstarten! Ballon entleeren Verpacken Instandhaltung, Wartung
Vollzähligkeit und Gültigkeit der Bordpapiere prüfen
Vollzähligkeit und Gültigkeit der persönlichen Papiere prüfen
Startgenehmigung für beabsichtigten Startplatz auf Gültigkeit prüfen
Wetterberatung einholen, eigene Wetterbeobachtungen
Fahrtvorbereitung auf Karten
Lufträume auf ICAO-Karte feststellen
Landegelände in Fahrtrichtung und erreichbarem Abstand
Schutzgebiete in Fahrtrichtung auf Umweltkarte
Fahrtvorbereitung mit AIP, VFR-Bulletin und Nachträgen, AIS
Ggf. Flugplan aufgeben
Berechnung des für die notwendige Fahrthöhe ausreichenden Ballasts
Mindestballast sicherstellen
Behördliche Auflagen feststellen und deren Einhaltung sicherstellen
Startgelände auf Eignung prüfen
Untergrund
Windstärke und Richtung
Hindernisfreiheit in Startrichtung
Startplatz festlegen und absperren
Bodenmannschaft zum geplanten Ablauf einschließlich Starvorgang und Kommandos einweisen
Einzelaufgaben verteilen und dem jeweils Ausführendem näher erläutern
Schutzkleidung und Schutzhandschuhe der Mannschaft prüfen
Hülle auslegen
Netz über die Hülle legen
Reißgurt einlegen und anknebeln
Ventilleine einlegen und anknebeln
Ventil einbauen
Sandsäcke in das Netz hängen
Sicheren Abstand der Zuschauer kontrollieren
Füllschlauch anbringen
Ballon füllen und dabei die Sandsäcke entsprechend dem Füllgrad umhängen
Prüfen, ob alle Leinen klar sind
Füllansatz abbinden und Aufziehleine anbringen
Korbring an Korb anknebeln
Netzauslaufleinen an Korbring anknebeln
Ballon hochlassen
Klarmachen des Korbes (Leinen, Schlepptau, Ballast)
Vor Start Füllansatz öffnen
Hülle auslegen und mit Korbring und Korb verbinden
Parachute, -öffnung und –Fixierbänder auf Unversehrtheit prüfen, Verbindung mit der Parachuteleine prüfen
Prüfen, ob alle Leinen klar sind und sich beim Hochlassen des Ballons nicht verheddern können
Sicheren Abstand der Zuschauer kontrollieren
Füllschlauch anbringen
Aufrüsthilfe anbringen oder Personen zum Niederhalten der Parachuteseite der Hülle einweisen
Vor dem Hochlassen der Hülle nochmals prüfen, dass durch den hochschnellenden Ballon niemand gefährdet wird, sich insbesondere niemand im Bereich der Hüllenseile aufhält
Wenn der Ballon steht, zügig weiterfüllen, bis der gewünschte Füllgrad erreicht ist, anschließend Füllvorrichtung entfernen
Überprüfung aller Befestigungen von Korb und Hüllenseilen
Prüfen, ob ausreichend Ballast an Bord und sicher befestigt ist
Startrichtung frei von Personen und Hindernissen
Sicherungen lösen
Ballon durch Startleiter abwiegen lassen
Kommandos beim Abwiegen:
ACHTUNG! – Ankündigung
ANLÜFTEN! – Halteseil nachlassen, Korb freigeben
FESTHALTEN! – Halteleine unter Zug, Ballon am Korbrand festhalten
Nach Abwiegen nochmals Ballastvorrat prüfen
Ballast zur schnellen Ballastabgabe bereithalten
Bei pendelnder Hülle Ballon beim Rückpendeln der Hülle in dem Moment loslassen, wenn die Hülle sich senkrecht über dem Korb befindet
Start durchführen
Zügig auf Sicherheitsmindesthöhe steigen
Startmeldung absetzen, sofern erforderlich
Einhalten einer gleich bleibenden Fahrthöhe
Planmäßige Höhenänderungen mit gleichmäßigen Auf- und Abstiegsraten
Kontrollierter Übergang auf gleichmäßige Fahrthöhe nach Auf- oder Abstiegen
Vergleichen der Variometerangaben mit der eigenen Beobachtung
Einhalten der Fahrthöhe ohne Instrumentenbeobachtung
Fahrten zum Kennenlernen des Ballonverhaltens unter besonderer Beachtung der Hindernisfreiheit in Fahrtrichtung
Regelmäßige Überprüfung aller Leinen auf ausreichenden Durchhang
Regelmäßige Überprüfung des Ballastvorrates
Kennenlernen des Gasverbrauches bei unterschiedlichen Bedingungen
Regelmäßiges Wiederholen der Notverfahren bis automatisiertes Handeln vorliegt
Beobachtung des Wetters und daraus resultierende Entscheidungen über den weiteren Fahrtverlauf
Standortbestimmungen mit verschieden Methoden
Beobachtung der Fahrtrichtung in verschiedenen Höhen zum Erreichen günstiger Landegelände
Berechnung der Fahrgeschwindigkeit
Notwendige Funkkontakte mit Flugsicherungsstellen und Bodenmannschaft
Prüfen der Windgeschwindigkeit und Windrichtung am Boden z.B. durch Beobachtung von Rauch, Fahnen, Bäumen, Gräsern usw.
Die Wahl des Landegeländes unter Berücksichtigung des Bodenwindes: Ausreichende Größe, Hindernisfreiheit in Landerichtung, Windschatten, Täler
Erneute Unterweisung der Mitfahrer
Verstauen aller beweglichen Gegenstände
Ballast auf Schleifseite hängen, sicher verstauen
Festlegen eines spätesten Aufsetzpunktes auf dem geplanten Landefeld
Abstieg bis in Bodennähe einleiten, langsamere Luftschichten zum Geschwindigkeitsabbau nutzen, dabei nicht mit Bäumen oder Sträuchern bremsen
Parachuteleine griffbereit halten
Ballon gleichmäßig sinken lassen, bzw. Höhe über Grund halten
Ballon an geeigneter Landestelle aufsetzen
Vor dem Aufsetzen Gas dosiert ablassen, um erneutes Abheben zu vermeiden
Möglichst noch in Tieffahrt, ggf. am Schlepptau, Geschwindigkeit abbauen
Reißgurt entsichern. Reißgurt in entsprechender Höhe zügig durchziehen, vor dem Aufsetzen loslassen und sich gut festhalten
Bei Parachuteentleerungssystemen in entsprechender Höhe Parachuteleine zügig durchziehen, kurz vor dem Aufsetzen gut festhalten, dabei Parachuteleine nicht loslassen
Bei kurzen Landestrecken kurz hinter letztem Hindernis mit notwendiger Sinkgeschwindigkeit dem Boden nähern
In Abhängigkeit vom Entleerungssystem zwei bis fünf Sekunden vor dem Aufsetzen Entleerungsventil-Leine zügig durchziehen, gut festhalten und erneutes Abheben verhindern
Nach der Landung Ballon soweit entleeren, dass die Mitfahrer aussteigen können
Mitfahrer einzeln nacheinander aussteigen lassen
Zuschauer in notwendigem Abstand halten und auf Rauchverbot hinweisen
Ballon weiter entleeren
Bodenmannschaft zieht an den Halteseilen in Richtung der Luftströmung
Wenn die Hülle am Boden liegt, Parachuteöffnung zur Entleerung hochhalten. Die Hülle sollte ca. einen Meter von der Parachuteöffnung entfernt gehalten werden, um den direkten Kontakt mit dem ausströmenden Gas zu vermeiden. Ausströmendes Gas keinesfalls einatmen
Pilot verlässt als letzter den Korb
Sofern erforderlich, Landemeldung an Flugsicherung absetzen
Nach der Landung Ballon soweit entleeren, dass die Mitfahrer aussteigen können
Mitfahrer einzeln aussteigen lassen
Zuschauer in notwendigem Abstand halten und auf Rauchverbot hinweisen
Ballon über die Reißbahn entleeren. Dabei ist die Reißbahn zügig und ausreichend zu öffnen.
Wenn die Hülle am Boden liegt, Reißbahnöffnung zur Entleerung hochhalten. Die Hülle sollte circa einen Meter von der Parachuteöffnung entfernt gehalten werden, um den direkten Kontakt mit dem ausströmenden Gas zu vermeiden. Ausströmendes Gas keinesfalls einatmen.
Pilot verlässt als letzter den Korb
Abrüsten der Hülle und des Korbes entsprechend Ballonmuster
Eintragungen im Bord- und Fahrtenbuch vornehmen, festgestellte Mängel eintragen und melden
Eigentümerrechte beim Befahren des Landegeländes beachten
Funkgeräte zum Laden vorbereiten
Lagerung
Trocknen
Vollzähligkeit und Gültigkeit der Bordpapiere prüfen
Vollzähligkeit und Gültigkeit der persönlichen Papiere prüfen
Startgenehmigung für beabsichtigten Startplatz auf Gültigkeit prüfen
Wetterberatung einholen, eigene Wetterbeobachtungen
Fahrtvorbereitung auf Karten
Lufträume auf ICAO-Karte feststellen
Landegelände in Fahrtrichtung und erreichbarem Abstand
Schutzgebiete in Fahrtrichtung auf Umweltkarte
Fahrtvorbereitung mit AIP, VFR-Bulletin und Nachträgen, AIS
Ggf. Flugplan aufgeben
Tragfähigkeitsermittlung durchführen entsprechend Startmasse, vorgesehener Gipfelhöhe und Temperatur in den verschiedenen Höhen
Mindestgasvorrat und Mindestlandemasse sicherstellen, maximale Anzahl Gasflaschen/Personen je nach Korbgröße
Sicherstellen, dass alle Betriebsgrenzen während der Fahrt eingehalten werden können
Behördliche Auflagen feststellen und deren Einhaltung sicherstellen
Startgelände auf Eignung prüfen
Untergrund
Windstärke und Richtung
Hindernisfreiheit in Startrichtung
Startplatz festlegen und absperren
Bodenmannschaft zum geplanten Ablauf einschließlich Starvorgang und Kommandos einweisen
Einzelaufgaben verteilen und dem jeweils Ausführendem näher erläutern
Schutzkleidung und Schutzhandschuhe der Mannschaft prüfen
Mindestausrüstung entsprechend Flughandbuch
Korb mit Brenneranlage aufrüsten, Schläuche überprüfen, Korbseile selbst anschließen und sichern
Gaszylinder voll gefüllt in richtiger Stellung sicher befestigen
Schläuche ohne greifbare Schlaufen verlegen und zulässige Biegeradien beachten
Mit angelegter Schutzkleidung komplettes Gassystem mit allen Flaschen auf Dichtigkeit und Funktionsfähigkeit durch Brennerprobe prüfen, anschließend alle Schläuche leer brennen und alle Ventile schließen, kein unverbranntes Gas freisetzen
Instrumente und Funkgerät befestigen, einstellen und Funktionsprüfung durchführen
Alle Gegenstände wie Bordpapiere, Karten, Pilotenausrüstung an Bord nehmen, um sofortiges Abheben nach dem Heißfüllen zu ermöglichen
Ausführliche Einweisung der Mitfahrer für den gesamten Fahrtablauf
Korb umlegen und Starthilfeseil straff anschließen
Hüllenseile gemäß Flughandbuch am Brennerrahmen befestigen und Leinen griffbereit verlegen und sichern
Ventilator Sichtprüfung auf Beschädigungen, Tankinhalt prüfen
Vor dem Ausziehen der Hülle nochmalige Prüfung der Windrichtung
Sicheren Abstand der Zuschauer kontrollieren
Bodenmannschaft mit Schutzbekleidung in Füllposition aufstellen, Hülle kalt füllen
Sichtkontrolle Kronenring, Parachute fixieren, Leinenlauf prüfen, Sichtkontrolle Hülle
Wenn Hülle fast prall, mit einem Brenner Hüllenluft aufheizen und Ballon aufrichten
Wenn Ballon senkrecht steht, Überschwingen durch Kommando an Bediener der Kronenleine verhindern
Ventil- und Parachuteleinen nachziehen und Hüllenluft weiter aufheizen
Mitfahrer zusteigen lassen, Ballon durch weiteres Aufheizen immer prall halten
Probe-Ventilzug durchführen und alle Kletten des Parachutes öffnen
Instrumente und Funkgerät einschalten
Überprüfung aller Befestigungen von Korb und Hüllenseilen, Brennerprüfung
Startrichtung frei von Personen und Hindernissen
Sicherung an der Starthilfe lösen
Bodenmannschaft Start ankündigen und zur Seite treten lassen
Wenn Korb vom Boden abhebt und genügend Steigkraft hat, ggf. auch zum Überwinden von Scheinauftrieb, Starthilfe auslösen
Zügig auf Sicherheitsmindesthöhe steigen
Startmeldung absetzen, sofern erforderlich
Einhalten einer gleich bleibenden Fahrthöhe
Planmäßige Höhenänderungen mit gleichmäßigen Auf- und Abstiegsraten
Kontrollierter Übergang auf gleichmäßige Fahrthöhe nach Auf- oder Abstiegen
Vergleichen der Variometerangaben mit der eigenen Beobachtung
Einhalten der Fahrthöhe ohne Instrumentenbeobachtung
Fahrten zum Kennenlernen des Ballonverhaltens unter besonderer Beachtung der Hindernisfreiheit in Fahrtrichtung
Regelmäßige Überprüfung der Betriebsbereitschaft aller Brenner
Ständige Kontrolle des Gasvorrats
Wahl eines günstigen Zeitpunktes zum Umschließen von leeren auf volle Gasflaschen mit sofortiger Überprüfung der Dichtheit und Betriebsbereitschaft des Systems. Vor dem Umschließen Schläuche vollständig entleeren, wenn keine Ringleitung verwendet wird
Kennenlernen des Gasverbrauches bei unterschiedlichen Bedingungen
Regelmäßiges Wiederholen der Notverfahren, bis automatisiertes Handeln vorliegt
Beobachtung des Wetters und daraus resultierende Entscheidungen über den weiteren Fahrtverlauf
Standortbestimmungen mit verschieden Methoden
Beobachtung der Fahrtrichtung in verschiedenen Höhen zum Erreichen günstiger Landegelände
Berechnung der Fahrgeschwindigkeit
Notwendige Funkkontakte mit Flugsicherungsstellen und Bodenmannschaft
Prüfen der Windgeschwindigkeit und Windrichtung am Boden z.B. durch Beobachtung von Rauch, Fahnen, Bäumen, Gräsern usw.
Die Wahl des Landegeländes unter Berücksichtigung des Bodenwindes: Ausreichende Größe, Hindernisfreiheit in Landerichtung, Windschatten, Täler
Erneute Unterweisung der Mitfahrer
Verstauen aller beweglichen Gegenstände
Brenner und Gasvorrat auf allen Heizsystemen prüfen
Ballonkorb ausrichten, falls Drehventile vorhanden
Festlegen eines spätesten Aufsetzpunktes auf dem geplanten Landefeld
Abstieg bis in Bodennähe einleiten, langsamere Luftschichten zum Geschwindigkeitsabbau nutzen, dabei nicht mit Bäumen oder Sträuchern bremsen, mit Tragfähigkeitsverlust durch Einbeulen der Hülle rechnen
Je nach geplanter Landeart Parachute- oder Schnellentleerungsleine entsichert in der Hand halten
Mit kurzen Brennerstößen gleichmäßig weiter sinken, bzw. bereits in Bodennähe Höhe über Grund halten
Bei Erreichen geeigneter Landestelle Ventile für Pilotflamme schließen
Vor dem Aufsetzen Ventile dosiert ziehen, um erneutes Abheben zu vermeiden
Wenn Hindernisfreiheit entsprechend Geschwindigkeit ausreichend, Ballon abfangen und gleichmäßige Höhe je nach Entleerungssystem über Grund halten
Vor der geplanten Landung Pilotflammen am Brenner schließen. Bei ausreichender Zeit auch die Flüssiggasventile der Gasflaschen schließen
Bei Parachuteentleerungssystemen in entsprechender Höhe Parachuteleine zügig durchziehen, kurz vor dem Aufsetzen gut festhalten, dabei Parachuteleine nicht loslassen
Bei Schnellentleerungssystemen in entsprechend geringerer Höhe Entleerungsleine zügig durchziehen, Sichtkontrolle, dass Top offen ist, und sich gut festhalten
Bei kurzen Landestrecken kurz hinter letztem Hindernis mit notwendiger Sinkgeschwindigkeit dem Boden nähern
Pilotflammen schließen
In Abhängigkeit vom Entleerungssystem zwei bis vier Sekunden vor dem Aufsetzen Entleerungsventil-Leine zügig durchziehen, gut festhalten und erneutes Abheben verhindern
Zuschauer in sicherem Abstand halten
Nach der Landung alle Schläuche leer brennen, Ventile schließen, kein unverbranntes Gas freisetzen
Mitfahrer aussteigen lassen
Bodenmannschaft zieht an Kronenleine in Richtung der Luftströmung, dabei Parachute nur leicht öffnen
Wenn die Hülle Schräglage erreicht hat und nicht mehr über dem Brenner steht, Parachute ganz öffnen
Pilot verlässt als letzter den Korb
Parachute-/Schnellöffnungsleinen sofort bis zum Anschlag zur oberen Hüllenöffnung ziehen
Sofern erforderlich, Landemeldung an Flugsicherung absetzen
Abrüsten der Hülle und des Korbes entsprechend Ballonmuster und Anweisungen im Flughandbuch
Eintragungen im Bord- und Fahrtenbuch vornehmen, festgestellte Mängel eintragen und melden
Eigentümerrechte beim Befahren des Landegeländes beachten
Funkgeräte zum Laden und Gasflaschen zum Füllen vorbereiten
Lagerung
Trocknen